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Förderverein Wehingen
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Wehingen schmückte den Weihnachtsbaum

 

Am 1.Advent fand unser, schon etwas traditionelles Weihnachtsbaum schmücken statt.

 

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme. Es wurden über 50 Sterne an die Kinder des Dorfes verteilt, die liebevoll gestaltet werden konnten.

 

Somit ist unser schöner Weihnachtsbaum für die Adventszeit geschmückt und wir können uns an der Kreativität der Kinder erfreuen.

 

Gerne können die Sterne am Ende der Weihnachtszeit, ab dem 10.Januar, wieder im Büro von Hoffmann&Ollinger abgeholt werden.

Das Wegekreuz im Vogelsberg wurde vom Landesdenkmalamt in die Denkmalliste aufgenommen

Ausweisungstext Bestandsdokumentation

Am Weg von Bethingen nach Wehingen steht nach etwa einem Drittel Wegstrecke am rechten bzw. nördlichen Wegrand auf einer Böschung ein Wegekreuz. Nikolaus Brausch (* 30.06.1882), Fliesenleger aus Bethingen, ließ das Kreuz um 1911/1913 im Gedenken an den Tod seines jüngsten Bruders Michel Brausch errichten. Sein Lieblingsbruder war im Alter von 8 Jahren am 29. Sept. 1894 beim Sturz von einer Weide am gegenüberliegenden Bachufer ums Leben gekommen. Die Setzungsgeschichte, mitgeteilt von Walter Schaaf aus Wehingen, dem Enkel von Nikolaus Brausch, wurde mündlich in der Familie tradiert, schriftliche Aufzeichnungen hierzu sind aktuell nicht bekannt.

Das Wegekreuz aus Sandstein befindet sich in situ und ist im Originalzustand erhalten. Vor dem Denkmal wurde die Böschung mit Pflastersteinen befestigt, damit es nicht nach vorne abrutscht.

Formal handelt es sich um eine gedrungene, mit einem Kreuz bekrönte Stele auf hohem, mehrstufigem Sockel, in zeitüblichen Formen, wie sie im Grabmalschaffen in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg vielfach gebräuchlich waren. Die unteren beiden Sockelstufen imitieren mit felsartiger Bossierung Findlingsmauerwerk. Darüber folgt eine hohe Platte mit Bildhauersignatur vorne links, eine gekehlt sich verjüngende Platte und der hochgelagerte, sich verjüngende Stelenblock mit karniesbogiger gesprengter Verdachung aus Kehle und Platte, deren Enden mittig in Voluten auslaufen. Ein gedrungenes lateinisches Kreuz auf breitem, sich gekehlt verjüngendem Kreuzfuß bildet die Bekrönung. Die Maße ab unterer Sockelstufe betragen: breit 70 cm, hoch 170 cm, tief 60 cm. An der Schauseite des Stelenblocks trägt ein von einer Umrissnut gebildetes karniesbogiges Inschriftenfeld mit Ohrenfaschen und angedeuteten Eckrosetten die christliche Erlösungsbotschaft nach dem Bibelvers Johannes 3,16, in eingetiefter Antiqua:

„Also hat Gott die / Welt geliebt, dass er / seinen eingebornen Sohn / gab, auf dass alle, die an / ihn glauben, nicht verloren / werden, sondern das / ewige Leben haben./“

Es handelt sich um die wörtliche Übernahme der Übersetzung der Lutherbibel, obgleich Nikolaus Brausch Katholik gewesen war.

Die Signatur am Kreuzsockel in eingetiefter kursiver Antiquavariation lautet „M. Dollwet“.

Es handelt sich um einen Steinmetz aus Büdingen aus einer dort in mehreren Generationen tätigen Steinmetz- bzw. Bildhauerfamilie.

Das Kreuz weist teilweise starken Moos-, Algen- und Flechtenbewuchs auf. Verschiedene kleinere Eckbeschädigungen am Stelenblock vorne rechts und an der Verdachung hinten wurden offenbar ausgebessert.

Denkmalbegründung

Das kurz vor dem Ersten Weltkrieg errichtete Wegekreuz ist vollständig in situ erhalten. Es wurde von einem ortsansässigen Handwerker in Auftrag gegeben und von einem in der Region ansässigen und über Generationen tätigen Steinmetzbetrieb in zeittypischen Formen ausgeführt. Es handelt sich um ein gut erhaltenes, typisches Beispiel eines in dieser Form öffentlich manifestierten privaten Gedenkens. Dabei ist bemerkenswert, dass die Öffentlichkeit mit der christlichen Erlösungsbotschaft einbezogen wird, der eigentliche Gegenstand des Gedenkens ihr aber verborgen bleibt. Zum Setzungszeitpunkt dürfte das nahe Umfeld von Nikolaus Brausch, also die Dorfgemeinschaft, um das tragische Geschehen, das der Denkmalssetzung zugrunde lag, gewusst haben. Für spätere Zeiten jedoch sicherte die christliche Erlösungsbotschaft dem Wegemal einen gewissen Ewigkeitsanspruch. Damit ist das Wegekreuz auch ein Zeugnis der örtlichen, ländlich geprägten Volksfrömmigkeit dieser Zeit, der eine konfessionell scharfe Abtrennung, zumindest was den Bibeltext angeht, wohl nachrangig war, wie der Zusammenhang von katholischem Stifter und lutherischem Übersetzungstext nahelegt. Es ist aus geschichtlichen, insbesondere aus orts- und religionsgeschichtlichen Gründen denkmalwürdig im Sinne eines Einzeldenkmals.

Förderverein wählt neuen Vorstand

v.l.n.r. Camille Leveque (Org. Leiterin), Nadja Greweldinger (2. Vorsitzende),

Albert Sirznich (4. Beisitzer), Thomas Ollinger (1. Vorsitzender),

Thea Wandernoth (5. Beisitzerin), Hildegard Delaber (Schatzmeisterin),

Julia Görgen (3. Beisitzerin), Thomas Weber (Schriftführer),

Tamara Zeimet (2. Beisitzerin), Stefan Ollinger (Ortsvorsteher),

auf dem Foto fehlend Mirjam Greifeldinger (1. Beisitzerin)

Wehinger Kapelle erstrahlt in neuem Glanz

Ortsansässige Firma übernimmt Anstrich ehrenamtlich

 

Der Außenputz der Wehinger Kapelle war durch die äußeren Einflüsse in die Jahre gekommen und so hat sich der in Wehingen ansässige Unternehmer Peter Russel auf Initiative von Ortsvorsteher Stefan Ollinger spontan bereit erklärt, den Anstrich kostenlos zu übernehmen. Zusammen mit dem aus Tünsdorf stammenden Anstreicher Recep Topuz wurden insgesamt ca. 60 Stunden investiert, um die Kapelle in ihrem markanten Gelbton wieder erstrahlen zu lassen.

„Ich danke den handelnden Akteuren ganz herzlich und vor allem Herrn Russel und seinem Kollegen Topuz für ihr ehrenamtliches Engagement, was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Bürgerhaus präsentiert sich Wehingens Ortsmitte nun wieder in einem angemessenen Erscheinungsbild“, so Bürgermeister Daniel Kiefer in seiner kleinen Dankansprache.

Die Materialkosten sowie die Aufstellung des Gerüstes sind durch die Gemeinde Mettlach übernommen worden.

DoKi Bus stellt die Versorgung in Mettlach sicher

Für unseren DoKi Bus wurde ein neuer Anhänger beschafft.

Der Bus lässt sich so noch flexibler einsetzen

Traumschleife "Wehinger Viezpfad"

Neue Zertifizierung nach geänderter Streckenführung !

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut jetzt mit 78 Punkten ausgezeichnet.

Grafik und GPX-File können unter dem Menüpunkt

Wehinger Viezpfad !!!

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